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Buchvorstellung und Podiumsdiskussion: »Zur Gegenwart und Zukunft des Theaters«

Projekt 1719: »Elefanten in Erlangen – eine Spurensuche«, 21. internationales figuren.theater. festival 2019, Foto: Erich Malter.

Donnerstag, 30. Januar 2020, 20:15 Uhr,
Experimentiertheater (Bismarckstraße 1, 91054 Erlangen).

Das Interdisziplinäre Zentrum Ästhetische Bildung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg lädt zu einer Veranstaltung ein, die sich aktuellen Frage- und Problemstellungen des Theaters widmet.

Im Sommersemester 2019 hat sich die IZÄB-Ringvorlesung »Theater in Erlangen. Orte, Geschichte(n) und Perspektiven« aus Anlass des 300. Geburtstags des Markgrafentheaters der gesamten Breite dessen gewidmet, was Theater in und für Erlangen bedeutet hat und bedeuten kann. Beiträge zu unterschiedlichen Themen aus Theaterwissenschaft, Pädagogik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Soziologie sowie von Kulturschaffenden und Künstler*innen wurden in einer Publikation versammelt, die 2020 in der Reihe »Ästhetik und Bildung« im Verlag transcript erscheint und in dieser Veranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Darüber hinaus soll in einer Podiumsdiskussion nach den Themen und Strategien für die Gegenwart und Zukunft des Theaters (nicht nur) in der Metropolregion gefragt werden.

Ausgangspunkt ist der Befund, dass sich im Theater der Gegenwart zwei auf den ersten Blick unvereinbare Strömungen ausmachen lassen: Zum einen eine Erweiterung des Theaterbegriffs im Zeichen des Performativen, die etablierte Formen, Hierarchien und Arbeitsweisen in Frage stellt und auf eine Gleichrangigkeit aller theatralen Elemente setzt, zum anderen eine dezidierte Stärkung des Literarischen, wie sie u.a. in der Auszeichnung von Theater-Autoren (Georg-Büchner-Preis an Lukas Bärfuss (2019), Nobelpreis für Literatur an Elfriede Jelinek (2004), Harold Pinter (2005) und Peter Handke (2019)) abzulesen ist und sich auch in der Berufung von Philipp Löhle als Hausautor an das Staatstheater Nürnberg zeigt.

Gäste der Podiumsdiskussion sind:
Jan Philipp Gloger – Schauspieldirektor Staatstheater Nürnberg
Antje Kley – Lehrstuhl für Amerikanistik, insbesondere Literaturwissenschaft an der FAU
Philipp Löhle – Hausautor am Staatstheater Nürnberg
Camilla Schlie – Theaterpädagogik Theater Erlangen

Moderation: Eckart Liebau und André Studt (IZÄB)

Eine Veranstaltung in Kooperation von
Institut für Theater- und Medienwissenschaft der FAU
Interdisziplinäres Zentrum Ästhetische Bildung
Collegium Alexandrinum